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Erinnern Sie sich?
An den Krimi "Mord im Eichsfeld"?
Dort fahndet er, von den Russen in den Polizeidienst genötigt, in den ersten Nachkriegsmonaten unter abenteuerlichen Umständen nach einem Mörder, der durchs Dorf schleicht und Menschen umbringt. Damals war
Kaminski sechzig Jahre alt, kriminalistisch unbedarft, vollkommen unerfahren und immer auf der Jagd nach etwas Essbarem.
Und neun Jahre später.
Nun aber, neun Jahre später, entdecken wir ihn in dem Krimi "Der unsichtbare Schleier"
wieder. Er ist zusammen mit seiner Tochter Anja aus der sowjetisch besetzten Zone in den Westen geflohen. In Dortmund hat er Wohnung, Arbeit und Brot gefunden. Er ist nun neunundsechzig und Pensionär, aber immer noch spannkräftig und ruhelos. Als gelernter Elektroingenieur hilft er beim Bau einer Wohnsiedlung. So erwirbt er sich den Anspruch auf eine Neubauwohnung. Er stemmt Schlitze, verlegt Leitungen, installiert Sicherungskästen und Lampen, scheut sich aber auch nicht vor Spitzhacke und Schaufel.
Und dann geschieht das Unfassbare.
Das befreundete Ehepaar Häusler wird erschlagen.
Noch einmal - zum letzten Mal - begibt er sich auf die Suche nach dem Täter.
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